L+ im EMU Labor der Uni Ulm

Beim Besuch des schulinternen Begabungskurses L+ im EMU-Labor der Universität Ulm erwartete die Schülerinnen und Schüler ein spannender und praxisnaher Einblick in die Welt der Kunststoffe. Unter fachkundiger Anleitung durften sie selbst experimentieren und verschiedene Herstellungsprozesse hautnah erleben.

Ein besonderes Highlight war die Herstellung von Biopolymer-Alginat-Kapseln, die an die beliebten „Bubble-Tea-Perlen“ erinnern. Mit großem Interesse beobachteten die Schülerinnen und Schüler die chemischen Reaktionen und konnten ihre eigenen Kapseln produzieren. Ebenso beeindruckend war die Herstellung einer Styroporkugel sowie eines Nylonfadens, bei der deutlich wurde, wie vielseitig Kunststoffe im Alltag eingesetzt werden.

Darüber hinaus lernten die Teilnehmenden, wie Polyurethanschaum entsteht – ein Material, das unter anderem in Matratzen und als Bauschaum Verwendung findet. Die anschaulichen Demonstrationen machten die theoretischen Inhalte greifbar und leicht verständlich.

Ein weiteres Highlight war die Arbeit mit einer Spritzgussmaschine: Hier stellten die Schülerinnen und Schüler ihre eigene Kunststoffplakette her und lernten so etwas über industrielle Fertigungsprozesse.

Den gelungenen Abschluss bildeten faszinierende Experimente mit flüssigem Stickstoff, die von einer Betreuerin eindrucksvoll vorgeführt wurden. Die spektakulären Effekte sorgten für Staunen und rundeten den Besuch eindrucksvoll ab.

Die Exkursion ins EMU-Labor bot den Schülerinnen und Schülern nicht nur wertvolle Einblicke in naturwissenschaftliche Arbeitsweisen, sondern bereitete ihnen auch sichtlich Freude. Mit vielen neuen Eindrücken und Erfahrungen kehrten sie begeistert zurück.